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	<title>Werbewahn &#187; yello</title>
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	<description>Wahnsinn aus der Welt der Werbung</description>
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		<title>&#196;pfel, drei!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 12:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Internetnutzer werden das kennen: wenn die Verbindung nicht funktioniert, dann muss man eben die (meistens eher nicht kosteng&#252;nstige) Service-Hotline zur L&#246;sung des Problems bem&#252;hen. Sobald man also tats&#228;chlich zum Telefon greift f&#228;ngt der &#196;rger erst richtig an, weil man zuallererst in der Warteschleife h&#228;ngt. Um der Telefonistin (dem Telefonisten) etwas Dispositionsarbeit abzunehmen investieren viele Firmen automatische Systeme, die das Gespr&#228;ch zum hoffentlich richtig zust&#228;ndigen Sachbearbeiter durchstellen (<em>&#8220;Wenn Sie Fragen zu unseren Produkten haben, dr&#252;cken Sie die Eins. F&#252;r technische Fragen&#8230;&#8221;</em>). Sofern der dieserart Auserw&#228;hlte nicht gerade besetzt ist und man sich deswegen das gro&#223;artige Gedudel der Warteschleifenmusik anh&#246;ren darf, kommt man dann vielleicht an die richtige Stelle. Oder man wird neuerlich verbunden.</p>
<p>Schon einmal aufgefallen? Die meisten solcher Telefonsysteme bieten eher schwammige Beschreibungen der Men&#252;punkte mit vielen Unterpunkten, sodass man eher beim falschen als beim richtigen Sachbearbeiter landet und man sich deswegen auch noch schuldig f&#252;hlt, weil man dieses <span style="text-decoration: line-through;">wirklich einfache</span> System nicht richtig bedienen konnte. Um dem Kunden auch noch dieses l&#228;stige Dr&#252;cken von Zahlen auf dem Telefon abzunehmen setzen einige Hotlinebetreiber mittlerweile auf Spracherkennung. Man muss also der Maschine erkl&#228;ren, wo man hin will, meistens mit so einfallsreichen Kommandos wie &#8220;Eins&#8221; oder &#8220;Zwei&#8221;, wobei die Fragen eigentlich die gleichen bleiben. Schon daran merkt man, dass diese Sprachsteuerung ein wichtiges Upgrade zur Vorg&#228;ngerversion war (weniger Fingerarbeit!), w&#228;re da nicht der Fehler im System, dass wir gelegentlich vom Computer einfach nicht verstanden werden. Wir &#214;sterreicher haben ja gerne unsere diversen Dialekte, aber auch in Deutschland gibt es da durchaus interessante Varianten &#8211; man stelle sich etwa den Bayer vor, der statt &#8220;Eins&#8221; ganz selbstverst&#228;ndlich &#8220;Oas!&#8221; ins Telefon murrt.</p>
<p>Um die Sache auf den Punkt zu bringen, derartige Systeme, egal ob man Zahlen dr&#252;cken oder sprechen muss, nerven den Kunden grunds&#228;tzlich, weil sie komplett unpers&#246;nlich sind und meistens auch noch genau das tun, was wir nicht wollen: sie kosten Zeit, Geld und Nerven, was die Anruferzahl freilich dr&#252;ckt, den Frust unter Kunden aber erheblich steigen l&#228;sst.</p>
<p>Die Leute bei <a href="http://www.yellostrom.de">Yello</a> haben das Problem erkannt und geschickt in eine Werbung verpackt, die nicht nur &#252;berzeugt, sondern auch zum Schmunzeln bringt.</p>
<p><a href="http://werbewahn.net/2008/05/21/aepfel-drei/"><em>Hier klicken, um das Video zu sehen.</em></a></p>
<p><em>Besten Dank geht (einmal mehr) an die <a title="angeber.in" href="http://www.angeber.in/">angeber.in</a>, ohne die wir derzeit angesichts durchwegs passabler Werbespots wohl wirklich wenig zu berichten h&#228;tten.</em></p>
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