Bin ich der Herold?

In Österreich gibt es den Herold.  Das ist Österreichs lokale Suchmaschine mit Gelbe-Seiten-Firmenverzeichnis, dem österreichischen Telefonbuch und europaweitem Routenplaner. Insgesamt eine wirklich praktische Sache.

Natürlich braucht der Herold aber auch Werbung.  Seit längerem wird darin eine Frage gestellt – die nächste Tankstelle, der nächste Bankomat, die Telefonnummer der Uschi, usw. – woraufhin die Antwort ertönt  “Bin ich der Herold?”. Was soviel bedeuten soll wie: ich weiß es nicht, aber der Herold bestimmt.

Nun hat sich die zuständige Werbeagentur eine neue Frage einfallen lassen. Mit passendem Bild für Plakate:

herold

Wie zu erwarten war schlagen die Wellen hoch. Frauen sind empört und einige Eltern haben sicher gröbere Erklärungsnöte bei den Fragen der Kinder.
Ich muss sagen, die Idee ist ganz lustig, aber ein schaler Nachgeschmack bleibt doch über. Irgendwie wirkt es billig mit dem Bild dazu. Eventuell würde die ganze Sache weitaus besser wirken, wenn nur der Text zu lesen wäre.

Bei Herold antwortet man auf die Wellen mit der Aussage, das sei nicht frauenfeindlich, sondern solle nur die große Bandbreite des Herold zeigen. Auf jede beliebige Frage würde er eine Antwort liefern.
In kürze sollen noch weitere derartige neue Werbungen geschaltet werden. Wir können gespannt sein, was für Fragen man dem Herold stellen kann.

Eine Reaktion zu “Bin ich der Herold?”

  1. Felice

    Grausig, unästhetisch..naja, es gibt ja auch schon riesige Werbeplakate mit riesigen Brüsten…

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