Angela Merkel als Werbefigur

Wieder einmal weiß die Allgemeinheit nicht, wie man mit einem Plakat umgehen soll, das führende Politiker in Unterwäsche zeigt. Manche halten den Coup aus dem Unterwäschehaus Bruno Banani für geschmacklos, andere sind darüber eher belustigt. In den USA, wo man ein Urlaubsfoto des Präsidenten kaum herzeigen darf, wahrscheinlich gänzlich undenkbar, sehen unsere deutschen Nachbarn das nicht ganz so eng. Die Rede ist von diesem Plakat:

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Die Abwrackprämie für Autos wird bei der Aktion einfach auf Unterwäsche übertragen: wer seine alten Fetzen abgibt und dafür (wenig preiswerte) neue Designerunterwäsche kauft, erhält zu wohlklingenden 500 Cent aufgeblasene 5 Euro Rabatt. An Angela Merkels Seite wurden weitere Politiker in braungebrannter Pose gemalt, die die Kanzlerin “unterstützen”.

Rechtlich gesehen könnten die betroffenen Personen sicher etwas unternehmen, aber wer will denn schon als Spielverderber dastehen? Das Ziel ist ohnehin erreicht, die ganze Welt kennt das Plakat und ein Verbot würde der Sache nur noch weiteren Auftrieb verleihen. Den Werbemachern kann man eigentlich nur gratulieren, das Plakat ist in aller Munde, sogar über die deutschen Grenzen hinaus.

2 Reaktionen zu “Angela Merkel als Werbefigur”

  1. Bruno Banani Abwrackprämie | Marketing Gui.de - Einfach besser werben - Marketing News, Tipps und Berichte

    [...] Danke. [...]

  2. Uwe Rathsam

    Zum glück haben unsere Politiker begriffen,
    dass es nur dumm und verstockt, im besten Falle humorlos ist, gegen derartige Postings vorzugehen.
    Somit haben wenigstens wir unseren Spass.

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