Leidige Verwandtschaft

Weil wir anlässlich unseres ersten Jahrestags im Hintergrund dieses Blogs natürlich arbeiten wie die Wilden und zusätzlich auch mal wieder ein paar Prüfungen anstehen, haben wir derzeit nur wenig Zeit für ausführliche Beiträge. Wir versuchen natürlich unsere Dreitagesfrequenz zu halten, können es aber mitnichten versprechen. Soviel aber eigentlich nur am Rande.

Gerade jetzt zu Weihnachten kommt sie wieder: die Zeit der Verwandtschaftsbesuche. Diese Unlust, die man empfindet, wenn man weiß, dass kein Weg dran vorbei führt und man trotzdem hingehen muss, weil man halt muss. Weil man verwandt ist. Oder so. Noch schlimmer, aber da kann ich (noch) nicht mitreden, scheint die Verwandtschaft des Ehegatten zu sein. Spätestens dann bricht in uns die Kreativität aus – nämlich diejenige, die am Schluss eine hoffentlich glaubwürdige Ausrede hervorbringt, weshalb uns das Beiwohnen der Veranstaltung jedenfalls verwehrt bleiben muss. Wenn man dabei ertappt wird, versucht man freilich, sich der Sache noch irgendwie zu entwinden. Und manche werden dabei richtig kreativ:

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Und wenn das alles trotz Kreativität schief geht, dann tröstet das beworbene Produkt irgendwie trotzdem. Ein gewisser Belustigungsfaktor ist bei Konsum nämlich nicht abzustreiten.

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