Zauberei, Zauberei…

Bisher lernten kleine Kinder das Lied „Backe, backe Kuchen.“ und wussten, dass man da Eier und Salz, Milch, Mehl und Safran dafür braucht und das Gemisch dann in den Ofen geschoben werden muss, damit der Kuchen gebacken wird. Erst dann ist er fertig und genießbar.

Heutzutage lernen Kinder aber, dass man Milch, Honig und Weizenähren in den Kühlschrank legt, die Türe schließt und dann kurz wartet. Wenn man nun die Kühlschranktür öffnet, liegt eine Packung Milchschnitten darin. Schön verpackt in einem Karton und wahrscheinlich einzeln auch noch in Plastik gewickelt.
Da stellt sich mir doch die Frage, woher kommt die Zellulose für den Karton? Wie vermischen sich die Zutaten, werden so exakt zugeschnitten und landen dann in den Verpackungen? Wohin verschwinden der Milchkrug, der Honigtopf und der Rest der Ähren? Wird das Alles in die Milchschnitten eingearbeitet?
Kann man auch Eier, Sahne, Mascarpone, Ähren und Kakao in den Kühlschrank legen und erhält dann eine fertige Tiramisu in der Auflaufform?

Um es mit den Brüdern Klitschko zu sagen: „Diese neue Werbung ist grauenhaft!“

3 Reaktionen zu “Zauberei, Zauberei…”

  1. Tim

    Bist du einer von denen die sich darüber aufregen das pinguine einen kühlschrank haben?

  2. Anna

    Also, wenn dann bin ich EINE.
    Und liest du da etwas von Pinguinen? Nein? Na also. Das sind zwei völlig verschiedene Werbungen. In der einen zeigt man eine Fantasiewelt mit Pinguinen – völlig ok. Die oben beschriebene Werbung spielt aber in einem menschlichen Haushalt. Und dort kommt es äußerst selten vor, dass sich solche Sachen im Kühlschrank abspielen.

  3. Andrea

    Wobei du aber auch bedenken solltes, dass die beiden Mädels gar keine Zeit haben sich einen „Zwischendurch-Snack“ selbst zu basteln. Wenn man genau hinschaut, sind beide ja (an einem schönen sonnigen Vormittag oder Nachmittag) total fertig von Ihrer sportlichen Betätigung (Tennis? möglich). Danach ist man nun mal nicht mehr in der lange, sich für längere Zeit in die Küche zu stellen.
    (Wobei aus meiner Sicht eine Dusche wohl geruchsbedingt besser in den Ablauf passt.) Aber weiter. Um dem Zeitmanagement zu entsprechen, muss halt ein schöner großer (mit Rohmaterialien arbeitenter) „bing“-Kühlschrank her.
    Ganz egal ob man die drei Packungen, die aus den jeweils 1x reingestellten Milch, Honig und Weizenähren „erbingen“ auch vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums als sportlicher Snack noch verzert werden.

    Grüße aus den Osten, ich hätte auch gern so einen praktischen „bing“-Kühlschrank und obendrauf noch einen „bink“-Herd

    Andrea

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