Mobiles Lahmband
Der Mobilfunktmarkt ist in Österreich extrem umkämpft. Neben der österreichischen Telekom werben auch noch die deutsche Telekom, ein französischer und ein Betreiber aus Hong-Kong um die Gunst der Telefonierenden. Da Österreich ein recht kleiner Markt ist, kann man hier ordentlich Preiskampf betreiben und so sind Flatrate-Tarife und Billigtarife (keine Grundgebühr, 3,9 Cent in alle Netze) keine Seltenheit mehr.
Gut voran kommt auch der Ausbau des mobilen Breitbandnetzes (also Internet über Handy oder USB-Mobil-Modem), zumindest laut Werbung. Auch hier tobt mittlerweile die Preisschlacht, 3 Gigabyte sind für etwa 20 Euro pro Monat zu haben. Natürlich gibt es auch Pakete mit höherem Datenvolumen. Laut Werbung sind mit diesen mobilen Datenkarten Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Megabit (das entspricht etwa 0,8 MB pro Sekunde) möglich. Klingt doch gut, oder?
Das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation hat die Sache getestet und kam zu einem ernüchternden Ergebnis: Alle Netze sind deutlich langsamer als in der Werbung beschrieben. Im Durchschnitt kamen die Leute dabei auf eine Geschwindigkeit von 868 Kilobit, also etwas mehr als ein Zehntel der beworbenen Geschwindigkeit. Noch übler sah die Sache auf dem Land aus: nur noch 499 Kilobit. Mit Durchschnitts-Ping-Geschwindigkeiten um die 422ms und einem Paketverlust von 4,7 Prozent ist das mobile Breitband-Surfvergnügen dann endgültig gegessen. Und die Werbung dazu schlicht als gelogen enttarnt.
Zum Nachlesen: breitband.pdf

8.07.2007, 19:27 Uhr
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Am 6. November 2007 um 17:57 Uhr
[...] Dabei geht es, wie der Name schon andeutet, um mobiles Internet - natürlich auch diesmal mit Spitzengeschwindigkeiten und etwas wirklich bahnbrechendem: man darf jetzt klicken, soviel man will. Der Internetuser von [...]