Gemeinsam sinnliche Momente erleben
Gemeinsame, sinnliche Momente – klingt ein bisschen wie eine Werbung für Flitterwochen oder erotische Unterwäsche und die (hoffentlich) darauffolgenden Aktivitäten. Sinnlichkeit, da schwingt die Erotik vor dem inneren Auge mit. Und tatsächlich dreht sich die Werbung nur um eines, nämlich den Verkauf von Katzenfutter. Wenn auch gepaart mit einer versuchten Prise Sex – funktioniert ja auch sonst überall – wird dem Konsumenten erklärt, dass in Sheba nur das Beste für die Miezekatze enthalten ist, was auch prompt mittels eines Tellers, auf dem etwas ist, das keinesfalls wie Katzenfutter aus der Dose aussieht, bewiesen werden soll.
Man könnte jetzt natürlich darüber streiten, wie moralisch verwerflich es wohl sein mag, wenn man einem grauen, fakultativ parasitären Flohtaxi das feinste Essen auf einem Silberteller mit Petersilie garniert serviert, während in anderen Ländern Menschen verhungern, aber wir beschäftigen uns hier ja ausschließlich mit der Werbung selbst. Und dabei fühlen wir uns eigentlich nur an Zoophilie erinnert.

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Am 13. April 2007 um 17:33 Uhr
Immer noch besser als Kinder in der Werbung…
Vor allem wenn die so schreien müssen.
PS: Zoophilie? Ich dachte das nennt man Sodomie?
Am 13. April 2007 um 18:20 Uhr
Sodomie ist eher umgangssprachlich. Ausserdem muss man ja nicht ständig gleich an Sex denken, Zoophilie ist ein etwas weiter gefasster Begriff.
Am 2. Oktober 2007 um 16:13 Uhr
[...] alte Leier, dass sich Sex in Werbungen anscheinend immer gut verkauft, brauchen wir an dieser Stelle wohl kaum wiederholen. Viel interessanter wären [...]