Nobeletablissement und Kunsthistorisches Museum

Das Kunsthistorische Museum (KHM) in Wien, berühmt für seine Sammlung an historischen Kunstschätzen von klassischen Gemälden über Musikinstrumente und Münzen bis hin zu orientalischer Kunst wurde dereinst von einem Musiklabel gemietet um ein Musikvideo zu drehen.
Kulisse ist also das KHM und davor tummeln sich hübsche Frauen in Unterwäsche und Engelsflügeln, die mit ihren Reizen spielen und so manche Fantasien im Zuseher erwecken.
Doch damit ein unbekanntes Musiklabel sich solch ein Video leisten kann, verkauft es nicht verwendetes Material an Lizenznehmer weiter. Gang und gebe in dieser Branche.
So also auch geschehen mit dem Videomaterial der Engel im KHM.
Käufer des Materials war das Nobeletablissement Babylon, das kurzerhand daraus einen Werbespot für ihren Nachtclub machte (auf der rechten Seite der Homepage kann man schon einen kurzen Ausschnitt davon sehen).

Groß war das Geschrei und der Ärger beim Direktor des KHM, der zwar vom Musikvideo wusste, allerdings nichts vom Spot des Babylons.
Das sei unrecht, ungeheuerlich und man werde sich eine Unterlassungsklage gegen das Musiklabel vorbehalten, wenn der Spot des Etablissements veröffentlicht werde, so der Direktor.

Aber meiner Meinung nach sieht man nicht viel vom KHM und wer schaut schon auf die Kulisse, wenn sich davor unzählige hübsche Frauen, nur mit Reizwäsche und Engelsflügeln bekleidet, tummeln und räkeln?

Hier ein paar Ausschnitte:

YouTube Preview Image

2 Reaktionen zu “Nobeletablissement und Kunsthistorisches Museum”

  1. Wolfie

    Ich bin zufaellig

  2. MarioKlar

    Guten Abend. Habe den beitrag nur ueberflogen aber musste schon schmunzeln. Bin gespannt auf eine Vorsetzung.

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