Das einzige Joghurt mit Fruchtalarm
Es sitzt ein kleines blondes Mädchen zuhause, löffelt ein Joghurt und der Zuschauer ahnt nichts Böses. Doch dann öffnet es seinen Mund und heraus quillt eine schier unpackbare Masse an Lauten, die einem weismachen wollen, dass Froop so fruchtig ist, dass man es kennen und mögen muss.
Etwas verstört setzt sich der Zuschauer an den Computer und gibt bei Google “Froop” ein. Schon als erster Beitrag erscheint von Müllermilch das Froop-Joghurt. Und genauso schrecklich wie die Werbung ist, genauso grauenhaft ist die Seite im Internet.
Und dann erfährt man auch noch, dass das Froop des Jahres “Kirsch-Banane” ist. Alleine bei der Vorstellung überkommt mich ein Schaudern. Und der Werbetext im Internet weißt keine Spur an höherem Niveau auf, als die Werbung.
Ich bin mir sicher, dass hinter dieser Werbung der heimliche Wunsch nach Geburtenrückgang steckt. Niemand kommt sonst auf die Idee, einen solchen Saufratz als Werbeinstrument einzusetzen.
Zusammenfassend: grauenhaftes Kind, blöde Werbung, schrecklicher Werbetext!

9.01.2007, 15:15 Uhr
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Am 9. Januar 2007 um 16:03 Uhr
dieser joghurt schmeckt aber auch zum schreien.
Am 9. Januar 2007 um 16:18 Uhr
Von da her wohl gar nicht so falsch, oder?
Am 9. Januar 2007 um 17:13 Uhr
“Da werden die Früchte klitzekleingewichsert!!!”
Na dann guten Appetit…
Am 10. Januar 2007 um 00:24 Uhr
Oh, gibt es davon eine neue Werbung? Ich kenn nur die gaaaaanz alte, soweit ich mich entsinne, war die Göre da aber nicht blond…
Am 10. Januar 2007 um 14:15 Uhr
Also jetzt ist der Fratz blond und hat, wie nach längerer Recherche herausgekommen ist, auch noch ein Lied gemacht und mehrere Homepagen… Aber dazu schreibt dann Martin noch ausführlicher
Am 11. Januar 2007 um 08:22 Uhr
[...] Anna hat vor ein paar Tagen über Froop philosophiert. Dem ist noch eine Sache hinzuzufügen: Wie wir alle wissen, wird Erfolg gerne ausgeschlachtet, besonders wenn irgendjemand damit rechnen kann, viel (?) Geld zu verdienen. Man denke nur an Popstars-Sendungen, die Ö-la-Palöma-Boys oder die Dame, deren Maschendrahtzaun vor Gericht verhandelt wurde und die schließlich sogar eine Solokarriere starten wollte (und das auch mit mäßigem Erfolg getan hat). [...]
Am 13. Januar 2007 um 02:58 Uhr
Warum sind die Eltern der Kleinen nicht unter Aufsicht des Jugendamtes?
Am 13. Januar 2007 um 09:40 Uhr
Kinderstars sind so eine Sache. Die Behörden wissen nicht so recht, wie sie damit umgehen sollen, zumal es den Kleinen ja nicht wirklich schlecht geht. Das ist so ähnlich wie die Ballerinas im Ballet oder singende Kinder - die tun das eben neben dem Druck durch Eltern auch ein Stück weit freiwillig. Eine Grenzziehung erscheint relativ schwer.
Am 21. Januar 2007 um 01:27 Uhr
Ich weiß, war ja auch teilweise ironisch gemeint.
Die Jugendämter können ja nicht eimal gröbste körperliche un seelische Misshandlungen angemessen bekämpfen bzw. verhindern.
Am 14. Oktober 2007 um 21:49 Uhr
AAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
Die Werbung wird heute immer noch rauf und runter gewpielt, ich würde am liebsten in den Fernseher springen und diese Mistkröte kaltstellen.
Wann kapieren die es eigentlich dass diese Werbung nur die Einschaltquoten verringert, das ist ja nicht zum Aushalten dieses Geschrei.
DIE WERBUNG GEHÖRT WEG - ENDGÜLTIG