Dr.-Shirota-Gesundheitsbakterien
Ein gutes Beispiel, worum es in diesem Blog geht, sind die Dr.-Shirota-Gesundheitsbakterien. Keine Ahnung was das sein soll? Wir ehrlich gesagt auch nicht. Und auch Wikipedia kann uns nicht weiterhelfen. Yakult hingegen wirbt damit, dass genau diese Dr.-Shirota-Gesundheitsbakterien Wunder bewirken sollen, vor allem, man glaubt es kaum, auf dem Gebiet der Gesundheit.
Anderes Jogurt, anderer Wundername. Activia enthält L. Casei. Wow, noch so etwas Gesundes – und wieder hilft uns unser Lexikon nicht weiter. Zumindest haben wir den Ausdruck aber schon öfter gehört. Aber laut Activia-Werbung passiert da etwas mit der Verdauung (O-Ton) [Anm.d.Red.: Bei unserer auch - wir bekommen Brechreiz!] und gesund macht das Zeug natürlich auch.
Für L. Casei aber hat Wikipedia einen Verweis gesetzt (wahrscheinlich, weil schon mehr Menschen vor dem Problem gestanden sind) und zwar zu Milchsäurebakterien. Genau, L. Casei ist also ein Milchsäurebakterium. Und wenn man etwas nach unten scrollt, dann steht dort der Lactobacillus casei mit dem Zusatz Shirota. Allerdings nur unter Werbung.
Zusammenfassend sei also erwähnt, dass uns der Lactobacillus casei, ein Milchsäurebakterium, das wir zuhauf in unserer Darmflora vertreten haben, einmal als L. Casei (bacillus klang wohl zu krank für einen Gesundmacher…) und dann wieder als Dr.-Shirota-Gesundheitsbakterium verkauft wird. Eigentlich ist das aber alles dasselbe. Hauptsache, es klingt jedes Mal neu.
[Update am 28. November 2006] Auch der L. Casei immunitas wurde mittlerweile von einem Leser gesichtet! Da setzt die Werbung wohl noch einmal einen drauf. Da der Bacillus ungesund klang, wurde er wegrationalisiert. Dafür hat man den immunitas daran gehängt. Klingt jetzt wirklich wesentlich gesünder als vorher.

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Am 14. Dezember 2006 um 10:47 Uhr
[...] Actimel wirbt, wie wir an obigem Bild zweifellos durch meine schöne Hervorhebung erkennen können, damit, dass es L. Casei Imunitass enthält. Wie diverse Leser schon von Dr. Shirota wissen, handelt es dich dabei um ein Milchsäurebakterium mit dem Namen Lactobacillus Casei. Und wie wir weiter wissen, wurde der Bacillus wegrationalisiert, damit die Sache gesunder klingt. Soweit nicht wirklich neu. [...]
Am 13. Januar 2007 um 02:51 Uhr
Es heißt: ein Bakterium!!!
Ansonsten ist dieses ganze Werbegeschwätz mitllerweile unerträglich geworden. Die pharmazeutische Industrie erfindet neue Krankheiten, wie z.B.die “Wechseljahre” des Mannes, um Schnickschnack-Produkte an den Mann zu bringen. Die ganze Wellness-Welle erinnert mich sehr and die Glanzzeit der Esoterikwelle, nur das “Produkt” hat sich etwas geändert. Alte Medikamente werden unter neuem Namen mit neuen Zusätzen verkauft. Die Zusätze müssen sein, sonst gibt es keine Zulassung als neues Medikament. Und die Milchprodukteindistrie verscheuert Allerweltsbakterien, die in hohen Dosen schlichtweg Durchfall und Blähungen verursachen, damit jeder glaubt, sie förderten die Verdauung.
Die Konsumenten haben es nicht besser verdient. Wer daherredet, er lebe im Informationszeitalter, sollte sich gefälligst ebendiese Informationen besorgen – es gibt genug Möglichkeiten und Quellen. Im Zweifelsfall hilft der Verbraucherschutz.
Danke für diesen Artikel!
Am 13. Januar 2007 um 09:45 Uhr
Ein Bakterium, viele Bakterien. Wo ist der Fehler?
Danke für das Lob, das ermutigt zum Weitermachen
Am 19. Januar 2007 um 16:56 Uhr
Hier ist der Fehler (3. Absatz):
“Genau, L. Casei ist also ein Milchsäurebakterien.”
Ich habe mich in meinem Kommentar auch vertippt, das passiert den besten Leuten
Mach auf jeden Fall weiter, es macht immer wieder Spaß, hier vorbeizuschauen
Am 19. Januar 2007 um 17:11 Uhr
Oje, du hast natürlich vollkommen recht. Schon korrigiert, danke für den Hinweis
Am 19. Januar 2007 um 17:11 Uhr
[...] Eben wurde ich wieder Zeuge, wie Dr. Shirotas aktive Gesundheitsbakterien Milchsäurebakterien im TV angepriesen wurden. Dabei fiel mir wieder etwas auf. Sie bringen angeblich die Darmflora ins Gleichgewicht. Dabei sieht man folgende Abbildung. [...]
Am 17. April 2007 um 01:29 Uhr
Die Bakterien helfen sehr gut gegen Durchfall.
Z.B. wenn man eine Vergiftung hat, durch die Droge Kaffe.
Der Magen übersäuert nicht mehr so stark.
Dr. Shirota hat diese Bakterien schon 1950 entdeckt.
Es ist keine aktuelle Werbung und diese Bakterien sind ein Lebensmittel, kein Medikament.
Am 20. Oktober 2007 um 16:29 Uhr
Die Yakult-Homepage sagt:
Bereits seit 1930 hat der japanische Mediziner und Wissenschaftler Dr. Minoru Shirota die gesundheitliche Wirkung des Milchsäurebakteriums Lactobacillus casei Shirota erforscht. Shirota war davon überzeugt, dass ein gesunder Darm erheblich zu einem gesunden Leben beiträgt. Deshalb suchte er ein Milchsäurebakterium mit einer optimalen Toleranz gegenüber Verdauungssäften, den nötigen technologischen Eigenschaften für den Einsatz in Lebensmitteln und gesundheitsfördernden Eigenschaften. Das Getränk Yakult wurde im Jahr 1935 entwickelt.
Eigenschaften von Lactobacillus casei:
Stäbchenförmiges, gram-positives Bakterium; Länge: 1,5-5 µm; fakultativ anaerob; säuretolerant, produziert Milchsäure aus Glucose, Saccharose, Lactose, Fructose, Maltose, synthetisiert die Vitamine B1, B2, B6 und B12; produziert keine schädlichen Substanzen, optimale Wachstumstemperatur 36 bis 37°C
Wirkspektrum
Die ersten Studien, die Wirkungen von Lactobacillus casei Shirota beim Menschen belegen, wurden bereits vor 40 Jahren veröffentlicht (Shirota et al. 1966). In weiteren experimentellen und klinischen Studien wurden die Effekte von Lactobacillus casei Shirota auf die Zusammensetzung der Darmflora, das Immunsystem, die intestinale Stoffwechselaktivität und Mutagenität untersucht.
Am 21. Oktober 2007 um 23:29 Uhr
Über die Werbung für das Produkt Yakult wir die Hoffnung auf Gesundheit verkauft. Leider läßt sich die angebliche Wirkung der Inhaltstoffe nicht aus den Inhalten der Website entnehmen. Stattdessen fählt die suggestive Verwendung von Begriffen wie z.B. “Gesundheitsbakterien” und “unfreundliche Bakterien” auf. Die einzigen Aussagen die getroffen werden sind, dass mehrere Milliarden Bakterien vorkommen und dass diese eine Wirkung im Magen entfalten. Diese, wie auch immer geartete Wirkung, unterstützt ein intaktes Immunsystem. Wie die Wirkung der Milliarden Bakterien auf ein angeschlagenes Immunsystem ist wird leider genauso wenig erläutert wodurch die Wirkung des Produktes begründet ist.
Das Lesen der Werbebotschaft läßt eine Analogie zu Tabakprodukten zu. Auch Nikotin wirkt anregend, stimulierend und übt unbestrittene positive Einflüße auf den Körper aus, wie z.B. die kurzfristige Steigerung der Aufmerksamkeit. Und um alle Zweifler zu besänftigten: “die umwelt- und körperbewußten Ureinwohner Amerikas wissen diese natürliche Substanz seit Jahrhunderten zu schätzen und setzen diese gezielt zur Steigerung des persönlichen Wohlbefindens ein.” Die Verwendung von Tabakprodukten kann zusätzlich bei Verstopfung des Magens eingesetzt werden und so zur Wiederherstellung des Darmgleichgewichts führen…
Ich persönlich muss über diese Werbung mit einer gewissen Überheblichkeit schmunzeln. Leider läßt sich die Gesundheit nicht in ampullenähnlichen Produkten, die wie Medizin schmeckt erlangen. Sport, Vitamine, Erholung, etc. sind Bausteine für eine gesundheitsbewußte Lebenseinstellung, die wiederum die Grundlage für die erstrebte Leistungsfähigkeit der Konsumenten ist. Das Geld für ein solches Produkt ist in frischem Obst und Gemüse (meine Meinung) besser investiert.
Am 3. November 2007 um 04:10 Uhr
Shirota Funktioniert!
Alles begann nach meiner 13. Darmoperation am 26 Mai 1999, Ich hatte damals bereits 60% meines Verdauungsvermögens einbüßen müssen und die Ärtze sagten mir, ich würde es nicht mehr lange machen, als mich eines morgens mein chinesisscher Bettgenosse ansprach und mir von der erstaunlichen Wirkung asiatischer Heilbakterien erzählte. Er berichtete mir ,dass in seinem Dorf schon viele Menschen von ihnen gebrauch gemacht haben, und dass jeder Einzelne all seine Probleme damit überwunden hätte. Natürlich wollte ich ihm das nicht glauben, da die Fachmedizin mich bereits abgestempelt hatte, doch da ich keine andere Möglichkeit sah, meinem drohenden Ende zu entfliehen, informierte ich mich im Internet über dieses Thema und entdeckte dass das Produkt Yakult diese sagenumwogenen Bakterien enthält und so kaufte ich mir einen Vorratspack im Supermarkt. Schon nach einigen Tagen merkte ich wie es mir langsam besser zu gehen schien und so fuhr ich damit fort jeden Morgen eines dieser Fläschchen zu mir zu nehmen und als ich nach nicht einmal 3 Monaten zur Bestandsaufnahme zum Artzt ging erklärte der mich für ein Wunder und meinen Darm als vollkommen geheilt. Als ich diese freudige Nachricht allerdings meinem chinesischen Bettkumpanen überbringen wollte, war dieser bereits verstorben und so habe ich meinem Retter zum gedenken einen Schrein errichten lassen.
Yakult funktioniert und ich finde ihr solltet euch nicht über Dinge lustig machen die ihr einfach nicht versteht, ihr besudelt damit die Ehre meines Lao Tongs Ciao Ping und Dr. Shirota.
Am 3. November 2007 um 11:09 Uhr
Auch wenn ich mich sehr über Ihre Genesung und freilich auch Ihren Kommentar hier freue, muss ich Ihnen dennoch mitteilen, dass sie die Aussage des Beitrags oben nicht so recht verstanden haben.
Was wir hier kritisieren ist nicht die Wirkung (auch wenn es dafür noch keine richtigen, wissenschaftlichen Beweise gibt), sondern einzig und allein die Werbestrategie und deren Vokabular. Dr.-Shirota-Gesundheitsbakterien ist ein rein für Werbezwecke erfundener Name. Wenn hier jemand die Ehre vom Erfinder besudelt, dann ist das die eigene Marketingabteilung.
Am 3. November 2007 um 19:34 Uhr
Martin, vermutlich ist der Beitrag von Abrahatschi nicht wirklich ernst gemeint. 26 Operationen am Magen sind eine Menge soweit ich das als Nicht-Mediziner beurteilen kann – Wunder in der Schulmedizin, asiatischer Zimmermitbewohner (“Bettkumpanen”), Errichtung eines Schreins,.. das alles läßt die Vermutung in mir aufkommen, dass es sich bei dem Beitrag von Abrahatschi um einen (sehr schlechten) Versuch eines ironischen Kommentars handelt..
Am 4. November 2007 um 10:54 Uhr
Oder um einen plumpen PR Schachzug der oben schon erwähnten Marketingabteilung.
Dritte Möglichkeit wäre ein Troll.
Am 6. November 2007 um 00:04 Uhr
Falls es Ironie war, dann wirklich etwas schwer zu erkennen
Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das alleine der Verdienst dieser Bakterien war. Kommt als nächstes jemand, der uns erklärt, Actimel habe ihn von Darmkrebs geheilt? Nicht einmal die Marketingabteilung besagter Produkte wagt es, von solch genialen Wirkungen zu sprechen. Und zumal einem aus seriösen Quellen GAR nichts zu Ohren kommt über diese ominösen Wunderbakterien, ist es auch schwer zu glauben. In Anbetracht solch wunderlicher Ausmaße von Genesung drängt sich mir die Frage auf, wie sich ihre Krankheit ohne Yakult entwickelt hätte. Oder was passiert wäre, wenn Ihnen der asitatische Zimmerkollege statt Wunderbakterien einen asiatischen Kräutertee oder ein südamerikanisches Mineralwasser nahegelegt hätte.
Trotzdem freue ich mich natürlich über Ihre Genesung und möchte auch noch einmal betonen, dass unsere hemmungslosen Attacken auf die Marketingabteilungen von Produkten nichts über deren Qualität aussagen, was wir nicht auch beweisen können oder selbst erlebt haben.
Zuletzt möchte ich noch etwas hinzufügen. Selbst wenn sich zehn Milliarden Bakterien in einem solchen Fläschchen befinden, so ist das gerade mal 0.1% der Anzahl, auf die sie im Darm selbst treffen – deren Dezimierung durch die konzentrierte Salzsäure im Magen noch nicht mit eingerechnet, da verlieren sie wahrscheinlich noch eine Größenordnung.
Mit freundlichen Grüßen
Phillip
Am 28. Dezember 2007 um 21:11 Uhr
Die Universität Ulm führt gerade eine Studie zur Wirksamkeit von Lactobacillus casei shirota zur Remissionseinleitung bei Morbus Crohn durch und halten die bisherigen ergebnisse für vielversprechend. Und die verstehen vermutlich ein bissel was davon…
Am 29. Dezember 2007 um 13:24 Uhr
Da haben wir die gleiche Problematik, die schon bei der Diskussion ums Sauerstoffwasser aufgetaucht ist. Forschung ist toll, nachvollziehbare Ergebnisse sind besser. Will heißen: es ist toll, dass die Uni Ulm sich damit beschäftigt, beweisbare Studien gibt es aber einfach noch nicht, deshalb wäre es auch toll, wenn derartige Kommentare mit Quellhinweisen versehen werden könnten.
Übrigens nicht umsonst ist auch Werbung mit solch zweifelhaften Ergebnissen verboten.
Am 1. Februar 2008 um 14:40 Uhr
Eine Studie muß man nicht beweisen, eine Studie wird durchgeführt. Beweisen kann man eine Hypothese, und zu diesem Zweck führt man eine Studie durch. “Quellhinweise?” was`n das? Der korrekte Ausdruck heißt schlicht Quelle. Man begebe sich auf die homepage der Universität Ulm und finde Hinweise auf klinische Studien zum Thema Chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Und Ergebnisse, ob zweifelhaft oder nicht, können nicht vorliegen, solange eine Studie noch läuft.
Am 1. Februar 2008 um 16:16 Uhr
Liebe anja,
vielen Dank für deine Anmerkung. Ich übergehe die sprachlichen Sticheleien an dieser Stelle einfach, da sie nichts zum Thema beitragen und die Bedeutung anscheinend trotzdem ersichtlich war.
Die Tatsache, dass eine Studie mit bestimmtem Inhalt läuft deutet hingegen noch lange nicht auf die Richtigkeit der Hypothese, die ihr zugrunde liegt. Im Gegenteil, sonst könnte man ja auch annehmen, dass Homosexualität ansteckend ist, denn das wurde auch schon einmal erforscht und sogar Jahrhunderte lang behauptet. Du schreibst aber ganz richtig, dass Ergebnisse erst dann vorliegen können, wenn eine Studie abgeschlossen ist.
Die Suche der Uni Ulm spuckt unter Shirota nur einen gleichnamigen Gastprofessor aus Japan aus, zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen hingegen 89 Treffer, deren Durchwühlen mich wahrscheinlich Tage kosten würde. Wir fassen also zusammen: bis auf deinen aufgrund deiner Quellenangabe (das ist die Angabe einer Quelle) nicht nachvollziehbaren Hinweis, dass auf der Uni Ulm im Zusammenhang zwischen L. casei Shirota und Morbus Crohn geforscht wird und es noch keine Ergebnisse gibt, bleibt nicht mehr viel übrig.
Am 4. Februar 2008 um 22:44 Uhr
Studien werden durchgeführt, wenn es aufgrund klinischer Erfahrungen Hinweise auf die Richtigkeit einer Hypothese gibt, sprich es gibt einen guten Grund für ein entsprechende kontrollierte Überprüfung. Mein nicht nachzuvollziehender Hinweis läßt sich nachvollziehen unter Studiennummer 175, “Lactobacillus Casei Shirota (Yakult) zur Remissionsinduktion im mässig akutem Schub bei Morbus Crohn” unter Leitung von PD Dr. G. von Boyen, Innere Medizin I, Universitätsklinikum Ulm. Möchtest Du die Telefonnummer?
Freilich ist richtig, daß mein Beitrag sich nicht auf das Thema Werbung oder Sinn und Unsinn usw. bezieht. Allerdings wird in den anderen Beiträgen ja auch nicht nur darüber diskutiert, sondern auch mal gerne über das Produkt selbst bzw. dessen Wirkungsweise munter spekuliert. Und wenn diese Wirkung dann Gegenstand wissenschaftlicher Forschung ist, kann das doch nur recht sein, oder? Oder ist die Quelle nicht seriös genug?
Am 11. Februar 2008 um 19:55 Uhr
Moin.
Dr. Shirota-Gesundheitsbakterien sind ein so schönes und rundes Wort wie Globale Klimakatastrophe. Nur das es die Bakerien wirklich gibt, und Wikipedia kennt zumindest den Dr. Shirota (guxu hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Minoru_Shirota). Aber die globale Klimakatastrophe gibt es nicht, nur dann, wenn man damit mal wieder Kohle machen kann. In diesem Sinne: Einen Schluck Gesundheitsbakterien auf die globale Klimakatastrophe!
Am 19. Februar 2008 um 09:13 Uhr
Wenn Sie regelmäßig einen erstklassigen, biologisch wertvollen Joghurt zusammen mit etwas untergerührtem Milchzucker zu sich nehmen, bekommen Sie eine exzellente Darmflora. Dann brauchen Sie weder Yakult noch LC 1 noch Actimel. Unabhängig davon schmeckt Yakult (light) köstlich und bereichert täglich mein Frühstück. Das Wort “Gesundheitsbakterien” ist natürlich Quatsch, aber wenn wir hier anfangen wollten, die Werbesprache zu analysieren, wären wir in einem Jahr noch nicht damit fertig.
Am 19. Februar 2008 um 12:57 Uhr
1. Das der Beitrag “Dr.Shirota funktioniert” ironisch gemeint ist, finde ich doch wirklich klar zu erkennen.
2. Das hochwertige Bakterienkulturen in einem Joghurt eine positive Auswirkung auf die Darmflora haben können bezweifelt in diesem Thread, so wie ich es verstanden habe, auch niemand. Wenn man zu diesem Thema recharchiert, so findet man diese Aussage an verschiedenen Stellen bestätigt.
Diese Seite heisst “Werbewahn.net” es geht in diesem Beitrag, nach meinem Verständnis, um die versuchte Irreführung von Konsumenten. Wenn man eine Bakterienkultur die auch in vielen anderen Joghurtsorten vorhanden ist, in kleinere Portionen abfüllt und dann versucht den Eindruck zu erwecken, es handle sich hierbei um ein “medizinisches Produkt”, nur um einen unangemessen höheren Preis zu verlangen, dann halte ich das für Werbewahn.
Die Frage ob die “Shirota Kultur” besonders wirksam ist, könnte für mich nur dann belegt werden, wenn auch andere Bakterienkulturen und deren Auswirkung auf die Darmflora untersucht würden.
Ich kann mir nicht vorstellen das die Wirkungsweise von “Lactobacillus Casei Shirota” eine andere ist als die anderer “Lactobacillus” Kulturen die zur Herstellung von Joghurt verwendet werden, oder das dies durch diese Studie überhaupt belegt werden soll. Wäre das der Fall so würden auch andere Bakterienkulturen im Vergleich untersucht werden.
Ich gehe daher davon aus das diese Studie sich allgemein auf die Wirkung von in Joghurt enthaltenen Bakterien auf die Darmflora bezieht.
@Anja: Ich habe den Eindruck du möchtest mit dem Verweis auf diese Studie die Aussage treffen, Yakult sei etwas anderes als ein ganz gewöhnliches Joghurt in einer kleineren Verpackungseinheit.
Das finde ich erschreckend und in keiner Weise belegt.
Wenn du die höhere Wirksamkeit von Yakult in Bezug auf andere Bakterienkulturen belegen möchtest, dann ist der Verweis auf diese Studie völlig unangemessen!
Am 25. Februar 2008 um 09:56 Uhr
Puuuuh! Jedwede Forschungseinrichting hätte viel zu tun, wollte sie sämtliche Alternativprodukte auch noch auf ihre Wirksamkeit testen, um die Wirksamkeit eines Produkts zu belegen, das ist wissenschaftstheoretisch weder nötig noch möglich. Die Aussage von Yakult – neben beimal gesagt, die Firma, ihre Werbebotschaft und so weiter ist mir völlig wurscht, ich interessiere mich für Behandlungsansätze bei Morbus Crohn – ist ja auch nicht, daß die darin enthaltenen Stoffe besser wirken als alle anderen oder daß alle anderen nicht wirken, sondern daß Yakult irgenseinen Einfluß auf die wie immer geartete Gesundheit hat. Yakult ist insofern etwas anderes als Actimel oder sonstwas, als dessen Wirksamkeit in Bezug auf ein bestimmtest Krankheitsbild zur Zeit wissenschaftlich überprüft wird und die der anderen nicht. Der verwendete Bakterienstamm ist nicht derselbe, Lactobacillus ist eben nicht Lactobacillus. Ansonsten mag der Preis überteuert sein, die Werbebotschaft wahnsinnig oder was auch immer – darüber habe ich mich aber nicht geäußert.
Am 3. März 2008 um 17:48 Uhr
Ja ja wenn man nichts zu tun hat dan streitet die Gesellschaft sogar über einen quer gesetzten Furz.
Also den Vortrag über Yakult, und dessen mystischen Inhaltsstoffe die sehr sehr ansprechenden Namen find ich alle male gut.
Ja von der Wirkungsweise kann ich auch berichten nach 2 Fläschchen ist mein Darm sehr, wenn nicht zu sehr aktiv, es schmeckt mir sogar und das mit dem Weiterempfehlen ist so ne sache, die jeder slbst wisen muss.
Aber das die Werbung sich “heilmittel” unter wunderbaren namen ausdenkt, da kann harry potter sogar noch was von lernen.
Schon mal was von Psychosomatisch gehört?
lg eva
und bitte seit ein wenig netter zueinander…jeder darf ich kann seine meinung vertreten, mit der akzeptanz, dass ist ein anderes Kapitel, aber seit freundlich
Am 8. März 2008 um 11:27 Uhr
guten tag !! ich muss sagen,dass ich erst seit einigen tagen yakult einnehme. ich leide an uebersaeuerten magen mit saurem aufstossen. der arzt hat mir omeprazol verschrieben. die habe ich eine zeit genommen. da dieses arzneimittel zu 100 % von der leber abgebaut wird und ich nicht taeglich 20 mg von omeprazol einnehme wollte habe ich omeprazol nicht mehr genommen,wenn der magen wieder streikte. nun nach einigen tagen ohne omeprazol hatte ich wieder erhoehte magensaeure was ja auch sehr schmerzhaft ist in der magengegend. bei der magenspiegelung und darmspiegelung wurde nichts negatives gefunden. nur der verschluss von speiseroehre zum magen war etwas geroetet durch die veraetzung der magensaeure. das ist behoben. der internist sagte zu mir,dass diese ursachen viel von stress,ernaehrung etc kommen kann und wollte mir wieder bei bedarf omeprazol aufschreiben. omeprazol ist ein medikament wo die galle gezwungen wird weniger magensaeure zu produzieren. also das wollte ich auf dauer nicht auch wegen der evtl nebenwirkungen. NUN HABE ICH SEIT EINIGEN TAGEN YAKULT. UND ICH MUSS IHNEN SAGEN,DASS WIRKLICH ICH WOLLTE ES AUCH NICHT GLAUBEN MEIN MAGEN NICHT MEHR SO UEBERSAEUERT. DAS IST NUN MAL FAKT !!! ALLE DIE WAS NEGATIVES SCHREIBEN,SOLLEN ES ERST EINMAL SELBER AUSPROBIEREN BEVOR SIE ANFANGEN WAS NEGATIVES ZU SCHREIBEN. sicherlich muss man dazu sagen, das man sein leben umstellen muss in stress,ernaehrung etc. aber, befolgt man diese schritte und nimmt noch yakult dazu ist wirklich positives zu erreichen. und das alles OHNE NEBENWIRKUNGEN !!
Am 8. März 2008 um 16:01 Uhr
An dieser Stelle noch einmal für alle Kommentatoren zum Mitschreiben und (hoffentlich auch) Merken: Der ursprüngliche Artikel bezweifelt in keinster Weise die positive oder negative Wirkung des besprochenen Produkts. Überhaupt nicht. Es wird lediglich festgehalten, dass die wunderbar klingenden Dr.-Shirota-Gesundheitsbakterien nichts anderes sind als Milchsäurebakterien. Daher ist es auch müßig, hier in den Kommentaren die positive Wirkung zu verteidigen oder gar zu bewerben, davon ist nämlich gar nicht die Rede.
Am 19. März 2008 um 11:51 Uhr
Ihr wisst aber schon alle was der Ursprung der heutigen industriell verwendeten Milchsäurebakterienkulturen ist.
Hauptsächlich ist da die Vagina zu nennen, aber auch der menschliche Darm war Lieferant
Bäh, sag ich da nur. Wer weiß was das für Weiber waren von denenen sie die Abstriche weiterverwandt haben.
Am 25. März 2008 um 03:46 Uhr
So als Anmerkung: Der Unterschied zwischen “normalen” Joghurtkulturen und den Casei´s usw. besteht darin, dass diese nicht von der Magensäure zerstört werden (jedenfalls nicht in dem Maße wie die normalen).
Des weiteren meine ich, dass diese speziellen Milchsäurebakterien “patentiert” sind. Also muss sich jeder einen eigenen Namen ausdenken.
btw: die sollen wirklich gegen Sodbrennen helfen? hm… mal testen
Am 28. Mai 2008 um 01:00 Uhr
Ich meine, neulich auf Yakult was von “L. casei shirota” gelesen zu haben.
Also auch “nur” nochmal ein andere L. Casei Stamm…
Am 18. September 2008 um 23:53 Uhr
es ist schon erstaunlich, wie sich der mensch durch die werbung verarschen lässt. wenn eine werbung millionen von kunden davon überzeugt, minderwertige milchabfallprodukte, die mit fäkalkeimen versetzt wurden, als gesundheitsfördernde “quasi-arzneimttel” zu sich zu nehmen und dafür nicht unerhebliche preise bezahlt, dann ist nicht die kompetenz der werbemacher, sondern der verstand der verbraucher anzuzweifeln. es ist jedem menschen freigestellt sich faul und träge den werbeaussagen von mehr oder weniger prominenten hinzugeben oder eine werbeaussage kritisch zu hinterfragen. moderne kommunikationstechniken stellen informationen, wie die nichtexistenz eines dr. shirota, fast jedem zur verfügung. meiner ansicht nach liegt das problem darin, dass der mensch sich gerne verarschen lässt, weil es das leben wesentlich einfacher macht, als kritische fragen zu stellen.
Am 28. Februar 2009 um 18:32 Uhr
Woher stammen die für die Konsumentenmassen produzierten Yakult- Bakterien?? Bazillen?? Aus Gen-Laboratorien? Weiss jemand, woher die Inhaltsstoffe stammen? Allein schon wegen der umweltschädlichen Verpackung sollte man auf dieses Produkt verzichten, sagt mir mein Hausverstand!
Am 30. April 2009 um 23:45 Uhr
Nachtrag:
Inzwischen ist auf einer englischsprachigen Wikipedia-Seite tatsächlich ein Dr. Shirota zu finden. Allerdings ist weder eine Quelle, noch der Name des Autoren angegeben. Danke für die schöne Geschichte an die Herren Yakult-Geschäftsführer Naomasa Tsuritani und Hiroshi Suzuki(auch sehr originell)oder deren Erfinder aus der Marketing-Abteilung.
Am 2. Mai 2009 um 18:31 Uhr
der shirotastrain(also ein unter “stamm” oder unterart des Lactobacillus casei scheint einfach einbisschen mehr abzukönnen-was vll hilft, dass die die hässliche magensäure überleben-denn zuviel säure ist ja bekanntlich aua aua.
sinnvoller wäre aber einfach sich hefekapseln zu holen(nach nem durchfall z.b ist das ganz nett, nur am ersten tag sollte man wegen der blähungen nicht unter menschen gehen)
Oder man macht sich ne darmspühlung mit yakult.
aber wenn man weder grad antibiotika nimmt noch ne darmerkrankung hat oder sich beschissenst ernährt ist das zeug echt zu vernachlässigen.
aber activia schmeckt immerhin ganz lecker.
Am 2. Mai 2009 um 18:34 Uhr
Bakterien stammen meist ausm fermenter.^^
http://de.wikipedia.org/wiki/Fermenter
der strain wird einmal entdeckt worden sein. dann hat man das teil vereinzelt und überträgt es auf nährmeium-und züchtet darin die bakterien.
da nur ein bakterium reicht um milliarden zu erzeugen geht das schnell.
(naja, insulin und zitronensäure werden ja auch so hergestellt. insulin von bakterien, zitronensäure von pilzen)- das ist nix schlimmes^^
Am 11. Oktober 2009 um 10:36 Uhr
Danke für die Informatioen. Werde in Zukunft nicht mehr sowas kaufen.
Am 29. Oktober 2009 um 20:33 Uhr
[...] von oder mit Acidophilus ist, das lassen wir mal außer Acht (da könnt ihr das hier lesen, oder das). Ich öffne also den Kühlschrank, im Wissen, dass da gute Milch drinnen ist, die ich [...]
Am 26. November 2009 um 00:28 Uhr
Ich nehm Actimel ganz gern (und wie man oben lesen kann, sind alle diese Drinks gleich) – mal als Drink, mal als Joghurt… aber nur weil es mir schmeckt – eine Verbesserung hab ich nicht bemerkt, liegt aber vielleicht daran, daß ich sowieso eine gute Verdauung habe…
Joghurt ist gesund – egal ob mit oder ohne irgendwelchen ominösen Bakterien.
Am 15. Januar 2010 um 12:41 Uhr
Es ist schon erschreckend, wie die Werbung versucht, Verbraucher für ihre Machenschaften zu gewinnen.
Faßt bei jedem Werbeblock, wird auf den vermeindlich gesunden Joghurt hingewiesen. Diese monotone Wiederholungsfrasen, gehen mir tierisch auf den Zeiger, als wisse der Verbraucher nicht, was gesund ist oder nicht.
Naturjoghurt und frisches Obst ist nicht nur wesentlich billiger, sondern viel gesünder.
Am 15. September 2010 um 10:16 Uhr
Wenn man sich sich als Schulmedizin-Wundergläubiger die Darmflora durch Antibiotika bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit vernichten lassen hat und dann durch das geschwächte Immunsystem an Krankheiten leidet, bei denen die Schulmdizin nur mit Antibiotika helfen kann, die dann aber wegen der inzwischen resistenten Erreger nicht mehr wirken können, und die letzten “guten Bakterien” keine Chance mehr haben, dann ist man reif für Gesundheitsbakterien. Also: Aktien von Pharma- und Lebensmittelfirmen kaufen und immer schön Werbung konsumieren, dann verdient man noch an sich selbst.
P.S. In Korea ist die Krebsrate nachweislich in den Gegenden um ein Vielfaches geringer, in denen sich die Menschen traditionell ernähren, d.h. mehrmals täglich milchsauer vergorenes Gemüse zu sich nehmen.
Am 28. März 2011 um 15:21 Uhr
@anja
folgender http-Adresse zeigt, daß eine Studie tatsächlich an der Klinik zu Ulm angestrebt war (übrigens gesponsert von Yakult), aber am 28.04.2009 abgebrochen wurde.
>>>> http://www.dccv.de/crohn-colitis/forschung/studien/studienaufrufe/keine-teilnehmer-mehr-gesucht/eine-prospektive-randomisierte-doppelblinde-placebo-kontrollierte-studie-ueber-lactobacillus-casei-shirota-zur-remissionsinduktion-im-maessig-akuten-schub-bei-patienten-mit-morbus-crohn-102007/ <<<<
Also leider ist diese Sache im Sande verlaufen…
LG, noch eine Anja
Am 16. Dezember 2011 um 10:14 Uhr
also leute!
dei heini, der die ganze zeit auf den bakterien herumhackt soll jetzt bitte mal den kopf zu mache!!!….danke!
ich leide seid 6 jahren an morbus chron (schwerer verlauf).
ich hatte über ein jahr einen anhaltenden schub. ich bekam so ziemlich alles an medis, was auf dem markt war. ich hatte 3 not op´s in dieser zeit, durfte nur noch flüssignahrung zu mir nehmen und wog am ende noch 41 kg (bei 1,63 m).
ichn habe mir L-Casei in der aphotheke in form von pulver geholt. nach 4monaten ging es mir wesentlich besser!!!
ich wiege mittlerweile wieder 50kg und kann wieder arbeiten. die jogurts esse ich vorbeugend.
also, erstmal erkundigen und dann klappe auf machen!!!
und infos findet man im i-net GENUG!
Am 29. Dezember 2011 um 12:14 Uhr
Liebe biiiiiiiene!
Die Problematik bezüglich der Aussagekraft von Einzelfällen wurde in diesem Blog schon oft genug behandelt. Tatsächlich hat sogar jemand die Tachyonenen hilfreich gefunden, die nun Bewiesenermaßen blödsinn sind.
hier: werbewahn.net/2009/02/28/von-tachyonen-und-anderen-tatsachen/
Tatsächlich findet sich unter ca 7.000.000.000 Menschen statistisch gesehen wohl sogar jemand, dessen Pestinfektion durch den Furz seines Sitznachbars gelindert wurde. Die Chance ist natürlich groß, dass das auch ohne besagten Gasausstoß passiert wäre. Ich denke die Problematik ist klar. Natürlich gratulieren wir auch dir hertlich zu deiner Genesung, aber ein Argument oder gar ein Beweis für die Wirksamkeit der Produkte ist das noch lange nicht.
Und Infos im Internet sind nun wirklich kein Argument. Wenn ich lange genug suche, finde ich sicher auch Beweise, dass Michael Jackson und Elvis zusammen in einer Villa in der Toskana wohnen und wohlauf sind.
LG
Phillip
Am 1. Januar 2012 um 20:25 Uhr
Kommentare wie biiiiiiienes lassen mich immer kurz inne halten und überlegen, ob hier nicht vielleicht auf ganz subtile und angesichts der Zielgruppe fragwürdige Art Werbung gemacht wird. Rückblickend bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht vielleicht schon vergleichbare Kommentare entfernt habe, weil ich auf Nachfrage an der angegebenen Mailadresse keine Antwort erhalten habe.
Seltsamerweise haben auch immer besonders bedauerliche Einzelschicksale das Bedürfnis, ihre Erlebnisse hier nieder zu schreiben und das Produkt, das sie scheinbar “gerettet” hat, zu verteidigen. Ich bin natürlich geneigt, nützlicher Information eine Plattform zu bieten. Gerade wenn die mitteilende Person als Betroffene es dann allerdings nicht schafft, jene Krankheit, an der sie scheinbar seit sechs Jahren leidet, richtig zu schreiben, fällt die Entscheidung über den Kommentar wirklich schwer aus.
Am 10. Januar 2012 um 18:50 Uhr
Functional Food, das tut gut!
Vor allem den Vertretern dieser Produkte, denn anscheinend sollten sie (die Produkte) eine gesundheitsfördernde Wirkung haben.
Die Betonung liegt dabei auf > anscheinend <, denn um sein Produkt, meist ein milchenthaltendes, probiotisches, als "functional food" zu bezeichnen, belangt einzig und allein eine Studie irgendeiner Person, die über einen Doktortitel verfügt.
Das Problem ist nur: Niemand überprüft die Unabhängigkeit dieser Arbeit und des Arbeitenden, man kann also davon ausgehen, dass diese gewisse Person nicht ganz ohne Unabhängigkeit für den Erwerb dieses Titels, dem "functional food" "kämpft".
Welche Wirkung hat functional food?
Die Frage ist eher: Welche Wirkung sollte functional food haben.
Dabei wird dem functional food eine große Wunderheilung zugesprochen, von der Beseitigung lang anhaltender Bauchkrämpfe, Übelkeit, von plötzlicher Heilung einer Grippe und anderen häufig auftretender Alltagsbeschwerden.
Eine große Rolle spielt dabei jedoch nicht das probiotische Joghurt an sich, sondern reiner simpler Aberglaube an die Funktion und Heilung, denn diese ist (von unabhängigen Universitäten und Wissenschaftlern) nicht nachgewiesen.
Also Hut ab, Meister Werbung…