30. Januar 2010 von Anna
Jede Frau kennt diesen Mann und den dazugehörenden Spot:
Ein Klassiker der Werbung, bei dem ich überhaupt kein Problem habe, ihn des öfteren zu sehen. Dieser Mann ist ein Legende. Es kribbelt fast in einem selber die Aufregung, bis die Fahrstuhltüren sich endlich öffnen. Man fiebert mit den Bürodamen geradezu mit und fragt sich, warum die Fahrradboten die in das eigene Büro kommen immer so wenig gut aussehend und unspannend sind.
Aber, welche Frau kennt diesen Mann?
Hier kribbeln mir einzig die Fingerspitzen, um den Sender schnellstmöglich zu wechseln und fiebern tut nur mein Magen der bei Betrachtung des Spots kurz vor der Entleerung steht.
Ganz ehrlich, bei mir läuft auch immer ein halbnackter Jüngling durch die Gegend, der mir frisches Gemüse bringt. Und ich kauf mir auch immer eine Suppe aus dem Päckchen, um dann doch noch selber frisches Gemüse hinein zu geben. Entweder frische Suppe mit frischem Gemüse oder Suppe aus dem Päckchen, aber nicht so eine Mischung. Und der Blick in den Topf sieht am Schluss wirklich nicht mehr einladend und lecker aus.
Fazit: Der Vegetable Man hat nicht die geringste Chance an den Coke Light Man heranzukommen.
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Tags: coke light, knorr, sex, suppe
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24. Januar 2010 von Anna
Ich mag ja so Straßenkünstler nicht besonders. Vor allem nicht, wenn sie aufdringlich sind. Und das sind sie leider meistens. Hier habe ich etwas gefunden, was ich wirklich gerne können würde.
Das ist mein Traum. Stehen bleiben und mit dem Künstler diese Show abziehen. Der packt doch dann seine Sachen ein und geht heim.
Was das ganze mit Migros (einer schweizer Supermarktkette) zu tun hat entzieht sich irgendwie meinen Kenntnissen. Vielleicht bin ich aber auch nur zu blöd. Ich würde aber nur wegen des Spots nicht extra zu Mirgros einkaufen gehen. Außerdem kribbelt es natürlich jetzt in meinen Fingern, das nächste Mal im Migros eine der Verkäuferinnen darauf anzusprechen, ob sie das auch kann.
Resümee: Das Sujet an sich gefällt mir ausgesprochen gut, der Zusammenhang in der Werbung an sich fehlt mir aber.
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Tags: migros
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14. Januar 2010 von Anna
H I J K L M N O P
Q R S T U V W
X Ypsilon Z, juchhe.
Jetzt können wir das ABC,
so geht unser Alphabet.
Bitte einmal leise vor sich hin singen. Welch schönes Kinderlied, das wir wahrscheinlich alle mal in der Volksschule gelernt haben. In etwa die selben Kindheitsgefühle weckt auch die Buchstabensuppe von Maggi in uns. Da wurde noch jeder Suppenkasper zum Suppenesser, wenn man dafür mit den vielen Buchstaben in der Suppe spielen durfte. Wie die Suppe geschmeckt hat konnte man im Nachhinein nicht mehr sagen, erstens war man auf die Buchstaben konzentriert und zweitens war sie meistens eh schon kalt, bis man den eigenen Namen “geschrieben” hatte und dann endlich essen konnte.
Heute bekommt die Buchstabensuppe ein etwas anderes Gesicht. Außerdem sind die heutigen Kinder wohl doch etwas kreativer als wir, die brav unseren Namen an den Tellerrand “geschrieben” haben.
Super, die brave Familie am Esstisch, lautlos wird die Suppe gelöffelt, eine wirklich harmonische Familie, die sich viel zu sagen hat. Dann die streitenden Kinder. Der Vater schlägt ganz klassisch auf den Tisch. Mehr Klischees kann man fast nicht in diese 41 Sekunden stecken. Doch dann kommt der Hammer…
Eine einfach geniale Werbung. Da wird mit wenigen Mitteln eine enorme Wirkung erzielt. Und ganz ehrlich, wer legt sich nicht beim nächsten Einkauf eine Buchstabensuppe in den Einkaufskorb? Und dann wird am Esstisch lautlos um die Wette kommuniziert. Viel Spaß dabei!
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Tags: buchstabensuppe, Maggi
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30. Dezember 2009 von Martin
Aus aktuellem Anlass:
Sehr geehrter Martin,
Wir, von M*** sind auf ihre Webseite gestoßen und würden Sie gerne einladen, um einen Blick auf unsere Webseite zu werfen. Wir sind neu in Deutschland und suchen Affiliatepartners. Wir sind der Meinung, daß unsere Gadgets & Geschenkideen ausgefallen und verrückt genug sind, um ihr Interesse zu wecken. Wir sind voll Vertrauen, daß unser Affiliateprogramm eine gewinnbringende Möglichkeit der Zusammenarbeit ist, für Sie und uns. Eventuell besteht auch die Möglichkeit, um als Sponsor von Gewinnpreisen aufzutreten. (…)
Liebe M***, liebe X*** oder liebe A***,
ständig bekomme ich so tolle, großartige Vorschläge per Mail, die uns (oder mich) einladen, irgendwie mit diesem Blog Geld zu machen und ehrlich gesagt: diese Mails lösche ich schon lange ohne darauf noch irgendwie näher einzugehen. Wer lesen kann ist nämlich klar im Vorteil: unsere FAQ bieten auf solche und ähnliche Fragen (Linktausch, Partnerschaften, Werbung, …) schon lange die passenden Antworten. Kurz zusammengefasst aber gerne noch einmal: solange wir diese Seite betreiben wird es hier keine Werbung in irgendeiner Form geben. Wir werden niemanden verlinken, nur weil er sich das wünscht und schon gar nicht werden wir hier Flächen für Werbung anbieten.
Der Grund liegt doch auf der Hand: wer über Werbung schreibt und sich kritisch äußert, der sollte nicht auf der gleichen Seite Platz dafür bieten. Und da sind wir noch gar nicht im rechtlichen Bereich, der uns als nichtkommerzielles Projekt auch weiter schützt, als wenn wir Werbung machen würden.
Davon abgesehen möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und frohe Feiertage zu wünschen. Genießt die freie Zeit und wir freuen uns natürlich auch im neuen Jahr weiter über euren Besuch.
Anna, Phillip und Martin
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Tags: affiliate, e-mail, weihnachten, werbung
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18. Dezember 2009 von Phillip
Endlich lässt unser Langzeit-Stoff-für-Beiträge-Lieferant seine Maske fallen, und dahinter kommt das zum Vorschein, was wir schon seit Jahren erklären: Was Actimel wirklich tut. Aber lasst mich etwas ausholen.
Actimel activiert Abwehrkräfte. Was auch immer das heißen mag, aktivieren tut es nichts. Im neuesten Werbespot sieht man ein Ehepaar, das von einer Familienfeier nach Hause kommt. Die Frau beschwert sich, dass ihr Mann ihrer Mutter nicht einmal zum 60. Geburtstag die Hand gereicht hat zur Gratulation. Der Mann sagt, es haben doch mindestens sieben Leute vorher die gleiche Hand angefasst und überhaupt sei das gefährlich. Der Einwand, dass es doch nur ihre Familie (also die seiner Frau) sei, hilft nichts. Stattdessen jammert er noch, der kleine Junge habe die Torte mit seinem Hund geteilt. Daraufhin nimmt die Frau ein Actimel aus dem Kühlschrank und sagt nur: “Herbert, trink das!”
Was sagt uns das? Actimel richtet sich mit seiner Panikmache bezüglich Bakterien und Abwehrkräften offensichtlich vor allem an Leute mit ausgewachsenen Zwangsneurosen. Der Rest hat wohl mittlerweile zu viel Verstand, um darauf hereinzufallen. Ich hoffe doch, dass Letzteres auch ein bisschen unser Verdienst ist…
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Tags: actimel, bakterien, danone, das, herbert, trink
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8. Dezember 2009 von Phillip
Es ist allgemein bekannt, dass Verona Pooth (geb. Feldbusch) nicht nur Glück hatte in der letzten Zeit. Zuletzt wurde von Stefan Raab gescherzt, dass sie wohl in Kürze für Kik werben würde. Und das ist auch tatsächlich eingetreten!
Sie hat sehr viel erreicht und in meinen Augen ist es richtig bewundernswert, dass jemand so viel Erfolg damit haben kann, sich blöd zu stellen. Aber man kann es übertreiben. Ja, nach all den Jahren Fernsehverdummung finde ich noch immer, dass man es mit gespielter Dummheit übertreiben kann!
In besagtem Spot sieht man das allseits bekannte Kik-Shirt, das mit seiner penetranten Stimme quasselt. Und dazu Verona, die tut, als wäre sie zu blöde, sich auch nur einen einzigen Satz zu merken. Und als er ihr dann am Ende doch noch einfällt, kommt eine Vergewaltigung an Grammatik aus ihrem Mund.
“Kik ist besser als wie man denkt.”
Ich glaube, ich muss mich übergeben. Kik ist dümmer als wie man denkt…
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Tags: feldbusch, kik, verona
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4. Dezember 2009 von Anna
Und auch nicht alles, was schön funkelt, ist ein Kristall. In der neuen Produktlinie von Schwarzkopf, Gliss Kur: Color Glanz & Schutz finden sich seit neuestem flüssige Kristalle. Die sollen dafür sorgen, dass das Haar schimmert und einen tollen Farbglanz hat. Ist ja klar, oder? Kristalle sind diese tollen glitzernden Dinger, die Frau am liebsten am Finger, im Ohr oder um den Hals trägt. Und so wie das funkelt sollten auch die Haare funkeln.
Was bitte sind flüssige Kristalle? Ich weiß noch aus der Schule, dass der Diamant (auch ein Kristall) das härteste Mineral ist und wenn sich da in der Struktur was verschiebt, dann bricht der. Da ist nix von flüssig die Rede gewesen in der Schule. Ich lass mich ja aber gerne belehren. Und es gibt wirklich flüssige Kristalle, LCD kennt jeder und da sind sie drinnen. Ist eine tolle Sache, hat aber eigentlich nichts mit funkeln und glitzern zu tun. In Digitaluhren soll das auch vorkommen, aber viele andere Nutzungsarten von flüssigen Kristallen habe ich nicht gefunden.
Wie kann man Frau nur für so dumm verkaufen? Der Inhalt des flachen Computerbildschirms über meinem Haar? Sicher nicht, oder?
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Tags: flüssige kristalle, gliss kur, schwarzkopf
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25. November 2009 von Anna
… Schauspieler, die sich selbst ein bisschen veräppeln können. Die sich sowohl im Film wie auch in der Werbung über sich selber lustig machen können, die es aushalten, wenn sie mal nicht die Hauptrolle spielen.
Deswegen liebe ich diesen Spot und natürlich auch seine Vorgänger:
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Tags: gott, nespresso
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21. November 2009 von Anna
Seifenopern kennt jeder. Über Wochen und Monate muss man sich mit ansehen, wie sich Menschen treffen, streiten, versöhnen, streiten und am Ende doch wieder zusammenkommen. Oder auch nicht, dann kommt aber garantiert eine weitere Staffel bald im Fernsehen. So weit so gut.
In Österreich gibt es eine Versicherung, die Wiener Städtische. Die macht natürlich auch Werbespots, man soll ja auf sie aufmerksam werden. Einige davon waren bisher gar nicht so übel, einzig der Slogan stört mich schon lange. Der lautet: “Ihre Sorgen möchten wir haben”. Können sie gerne, ich gebe alle ab, leider gibt es für die meisten davon keine Versicherung. Oder kennt ihre eine Versicherung für Prüfungsstress, nahende Weihnachten, die Verwandtschaft…? Eben. Also diese Versicherung hat jetzt eine neue Werbeschiene entdeckt. Und die Schiene lautet: Monthly Soap. Also nicht daily, also täglich, sondern halt monthly, also monatlich. Regelmäßig wird ein neuer Spot gesendet, in denen die Zuseher Geschichten des Alltags sehen, von Menschen, die sich kennen lernen und verlieben. Und natürlich von ihren alltäglichen Sorgen, die ja die Wiener Städtische gerne haben möchte und hier auch bekommt.
Einer der Verantwortlichen für dieses neue Konzept meint, dass die Zuseher wissen wollen, wie es der Familie ergeht und wie es weiter geht. Aha. Heißt das, dass es jetzt nicht mehr nur Menschen gibt, die jeden Tag um 17 Uhr vor dem Fernseher sitzen, weil da ihre lieblings Seifenoper läuft, sonder auch noch Menschen, die jede Werbepause ansehen müssen, damit sie ja nicht die Fortsetzung verpassen? Das wäre ja dann eigentlich eine Kollektiv-Werbung. Da müssen ja die anderen Werbenden an die Wiener Städtische einen Beitrag leisten, für diesen Zuseherzwang.
Also ich bin gespannt, ob dieses Konzept aufgeht. Das einzig Gute, die Länge der “Seife”, ist nämlich nur etwa 40 Sekunden. Da halte sogar ich das Seifenopern-Gesäusel aus.
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Tags: seifenoper, versicherung, wiener städtische
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